Inside ORF Newsroom mit Eva Karabeg

Wie sieht Führung im Newsroom aus, wie berichtet man über eine Krise, die das eigene Medienunternehmen betrifft und nehmen wir uns als Journalistinnen und Journalisten selbst zu wichtig? Darüber sprach Eva Karabeg beim „Ask me anything“ am 29. April mit unseren Netzwerkfrauen.

Der Raum war voll, die Veranstaltung gut besucht, viele Frauen wollten die Gelegenheit nutzen, um sich mit Eva Karabeg persönlich auszutauschen und ihr Fragen zu stellen. Moderiert wurde der Abend von Vorstandsfrau Clara Akinyosoye, Leiterin der ORF-Minderheitenredaktion und Sendungsverantwortliche für die Magazine „betrifft: uns“ und „Daheim“. Die Fotos hat Katharina Schiffl gemacht.

Eva Karabeg hat 1998 im Landesstudio Wien begonnen, später „Wien heute“ geleitet und ist heute stellvertretende Chefredakteurin für Sendungs- und Plattformteams im ORF-Newsroom ist. Sie hat uns Einblicke in ihren sehr arbeitsintensiven Alltag gegeben. Sie sprach darüber, wie es ist, wenn man in der eigenen Sendung über eine Krise im eigenen Medienhaus berichten muss. Viele Medienfrauen wollten natürlich auch über die aktuellen Ereignisse im ORF sprechen, konkret über die Belästigungsvorwürfe. Ein offener und ehrlicher Austausch auch darüber war möglich.

Bei „Ask me anything“ gilt Vertraulichkeit. Einen Rat von Eva Karabeg möchten wir euch aber nicht vorenthalten. Sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, sondern die Arbeit gut machen, gibt sie der Runde mit. Sie rät ganz grundsätzlich: „Das Richtige tun, weil es das Richtige ist und nicht für Belohnung, Ruhm und Ehre.“

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