Das nächste Netzwerktreffen findet am Donnerstag, den 19. August im Restaurant Lux, Spittelberggasse 3, 1070 Wien statt. Wir haben ab 19:00 einen Tisch reserviert (bei Schönwetter im Freien)!
Mit einem großen Sommerfest auf der Dachterrasse der Urania feierte das Frauennetz-werk Medien am Mittwoch, 30. Juni, sein zehnjähriges Bestehen. Rund 150
WegbegleiterInnen und prominente Gratulanten und Gratulantinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien blickten mit den Gastgeberinnen auf zehn Jahre Networking, Informationsaustausch und Lobbying für Frauen aus Medienberufen zurück.
Frauenministerin Heinisch-Hosek gratuliert zum 10-jährigen Bestehen des "Frauennetzwerk Medien"
"Frauen stoßen schnell an eine Decke aus Beton, wenn sie die Karriereleiter erklimmen wollen. Das ist in der Medienbranche so wie leider in den meisten anderen Branchen auch.
Der Marathon hin zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist noch lange nicht beendet", betonte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Jubiläumsveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des "Frauennetzwerk Medien", einem unabhängigen Verein zur Interessensvertretung von Frauen in der Medienbranche, bei der unter anderem auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Verkehrsministerin Doris Bures und Medienstaatssekretär Josef Ostermayer teilnahmen.
Der Standard, 21. Juni 2010: Das Frauennetz-werk Medien tritt seit zehn Jahren gegen Diskrimi-nierung von Journalistinnen an - Sprecherin Karin Strobl kommt es manchmal trotzdem vor, als hätte es Johanna Dohnal nie gegeben.
Wien - Neulich beim Chefredakteur: Eine Gehaltserhöhung für die verdienstvolle Mitarbeiterin ist zwar fix zugesagt, jetzt aber doch nicht drin. "Ihr Kollege verdient so viel. Ich kann ihm nichts wegnehmen." Schlechter Witz? Gelebte Realität in einer der größten Tageszeitungen Österreichs. "Beispiellose Feigheit" , sagt Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien. Mit ihrem Verein kämpft sie gegen Diskriminierung in Medienbetrieben - heuer bereits im zehnten Jahr.
"Auszeichnung für herabwürdigende Äußerungen und Ignoranz gegenüber Frauen und ihren Leistungen - an Journalistenkollegen"
Das neue "Handtaschl" ist da: Bereits zum sechsten Mal prämiert das Frauennetzwerk Medien "jenseitige" Äußerungen über Frauen in der öffentlichen Diskussion oder medialen Berichterstattung mit der Trophäe in knallrosa. Bewertet werden "offensichtlicher Sexismus ebenso wie herabwürdigende Äußerungen, klischeehafte Darstellungen oder völlige Ignoranz gegenüber Frauen und ihren Leistungen", so die Vorsitzende des unabhängigen Vereins der Medienfrauen, Karin Strobl.
"Diese Auszeichnung gleichermaßen ehrlich verdient" hätten sich für das Jahr 2009 Dietmar Mascher und Christian Ortner, so Strobl: "Journalisten, die eine schlechtere Bezahlung von Frauen gegenüber Männern mit geringerer Leistungsbereitschaft rechtfertigen (Mascher) oder im Fall einer Einkommensgerechtigkeit gar ,`logisch zwingend` (Ortner) einen Staatsbankrott an die Wand malen".
Der letzte KarriereTalk vor der Sommerpause war der Frauenpolitik gewidmet.
Rede und Antwort über Karriere, Frauenquoten und vieles mehr stand Frau BM Gabriele Heinisch-Hosek. Für die gelungene Moderation sorgte Brigitte Handlos.
Sehr kontroversiell wurde am 16. Jänner 2008 zum Thema "Klischeefalle Islam" Musliminnen in der medialen Berichterstattung im Republikanischen Club diskutiert.
Sagt ein Bild tatsächlich mehr alstausend Worte?
Musliminnen werden in der öffentlichen Berichterstattung größtenteils mit Kopftuch dargestellt.
Als Symbol der Unterdrückung? Des Fremd- und Andersseins?