Liebe Netzwerkerinnen!
Als journalistische Beirätin und da das "Frauennetzwerk Medien" eine Kooperation mit dem fjum (Forum für Journalismus und Medien Wien) eingegangen ist, können wir geförderte Weiterbildungsseminare anbieten. Hier einmal ein Überblick über das kommende Jahr. www.fjum-wien.at/wp/kurse/
Ich bitte alle Frauen, die Interesse haben, uns mal ein erstes Feedback zu geben. Da wir nicht alle Kurse finanziell unterstützen können, fördern wir nur jene, die euch am meisten interessieren. Mit der Bitte um Feedback und Rückmeldung nur auf fjum@frauennetzwerk.at
Im letzten KarriereTalk dieses Jahres war Ulrike Baumgartner-Gabitzer zu Gast. Ulrike Baumgartner-Gabitzer ist das einzige weibliche Vorstandsmitglied im Verbund. Sie zählte u.a. zu einer der langjährigen Vertrauten von Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel. Baumgartner-Gabitzer gab Einblicke über die Unterschiede von Politik und Wirtschaft. Zudem plauderte sie sehr offen über die täglichen Herausforderungen ihres Berufsalltages und verriet ihre Tipps, wie sie sich in ihrer top Vorstandsposition, die in einer absoluten Männerdomäne wie dem Verbund angesiedelt ist, zurechtfindet. Moderation: Mag. Britgitte Handlos, ORF.
Reaktion auf die männliche Vergabepraxis bei JournalistInnen-Auszeichnungen - Der erste Journalistinnenpreis geht an Ulla Schmid vom Nachrichtenmagazin "profil"
Wien - Erstmals vergibt das Frauennetzwerk Medien einen Journalistinnenpreis. Wie die Vorsitzende der Vereinigung, "Regionalmedien Austria"-Chefredakteurin Karin Strobl, sagte, wird der Preis in Höhe von 5.000 Euro ab sofort jährlich vergeben. Hintergrund für die Initative ist die Vergabepraxis von Journalistenpreisen. So habe der "Österreichische Journalist" im Vorjahr fast ausschließlich Männer geehrt. Erste Preisträgerin ist "profil"-Redakteurin Ulla Schmid.
Wie werde ich Aufsichtsrätin? Frauennetzwerk Medien blickte mit hochkarätigen DiskutantInnen „über den Quotenrand“ – und entdeckte überraschende Diversity-ProponentInnen.
„Frauen sind die besseren Aufsichtsräte. Mit mehr Diversität zu mehr Qualität. Eine Diskussion über den Quotenrand hinaus“. Unter dem provokanten Titel lud das Frauennetzwerk Medien am Donnerstag, 29. September 2011 zu einer Diskussionsveranstaltung ins Palais Epstein.
Zu Gast beim KarriereTalk im September war Frau Univ.Prof. Dr. Gabriele Fischer vom Wiener AKH. Zudem ist sie Unirätin, Dozentin, Wissenschafterin, Psychiatrin, Drogensucht-Expertin, Gleichbehandlungsbeauftragte und Buchautorin. Sie zählt sicherlich zu einer der TOP-Wissenschafterinnen Österreichs, die sich im Männerbetrieb Uni-Kliniken sehr gut behauptet.
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Der KarriereTalk ist die hochkarätige Networking Veranstaltung des Frauennetzwerks Medien, die in einem exklusiven Rahmen über den Dächern Wiens stattfindet.
Karin Strobl, Vositzende des Frauennetzwerkes Medien und Chefredakteurin der Regionalmedien Österreich hat die Charta für rollenbildneutrale Medienberichterstattung unterzeichnet. Diese Charta wurde von der überparteilichen Interessenvertretung "Frau in der Wirtschaft" ins Leben gerufen.
Foto: v.l.n.r. CR Karin Strobl und NR KommR Adelheid Fürntrath-Moretti
In der Charta geht uns um eine Berichterstattung, die
■ Frauen und Männer in Elternrollen thematisiert und visualisiert
■ Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufsbranchen und in Führungspositionen zeigt
■ diskriminierende Darstellungen klar ablehnt
■ Frauen und Männer als Expert/innen berücksichtigt bzw. zitiert
■ bei Diskussionsrunden auf Geschlechterausgewogenheit achtet
■ Leistung ohne geschlechtsspezifische Zuschreibungen thematisiert
■ die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z.B. in der Karriereberichterstattung) an Frauen und Männer adressiert.
Ziel des KarriereTalks ist es, Medienfrauen die Möglichkeit zu bieten, prominente Frauen in einem zwanglosen Rahmen kennen zu lernen, mit ihnen gesellschaftspolitisch relevante aber auch persönliche Themen zu diskutieren.
Nachdem der Standard meinen Kommentar/Leserbrief ignoriert hat, ist dieser heute, 22.6., in der Wiener Zeitung erschienen (sogar mit Teaser auf Seite eins!). Leider konnte ich am Apple den Link nicht aufmachen, daher habe ich den Kommentar einfach angehängt (s.u.). Reaktionen an die Wiener Zeitung sind freilich willkommen.
Der Kurt-Vorhofer-Preis 2011 geht heuer an unser Vorstandsmitglied und "profil"-Kolumnistin Elfriede Hammerl.
Die Journalistin greife in ihren Kolumnen Themen einer großen Spannweite- von Bildungsfragen über Probleme der Verteilungsgerechtigkeit bis hin zum Feld der Migration und Integration - auf, so die Jury-Begründung. Sie setze sich dabei
"in besonderer und vielfältiger Weise für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein". Hammerl stehe für eine konsequente Haltung und vereine stilistische Brillanz mit unkonventionellen journalistischen Zugängen, wobei sie ihre Themen akzentuiert und treffsicher darstelle. Als eine der Ersten in Österreich habe sie die Situation der Frauen in der Gesellschaft journalistisch thematisiert und setze sich in ihrer Beharrlichkeit auch heute mit den unterschiedlichsten Lebenssituationen von Frauen auseinander.
Im letzten Frauennetzwerk Medien KarriereTalk war Christine Marek, Landesparteiobfrau und Klubobfrau der ÖVP Wien zu Gast. Im Gespräch mit Mag. Brigitte Handlos (ORF) bezeichnete sie „die schwierigste Zeit meines Lebens" die Wochen nach dem desaströsen Ergebnis der ÖVP bei der Wiener Landtagswahl im Oktober 2010.
Unter den zahlreichen Gästen befanden sich u.a. Frau Michaela Keplinger-Mitterlehner, Raiffeisenlandesbank OÖ, Dr. Astrid Zimmermann, Presseclub Concordia, Dr. Tessa Prager, News, Lydia Ninz, ARBÖ, Elisabeth Pechmann, Ogilvy & Mather, Efli Hammer, Profil, Kristin Allwinger, OEKONSULT, Ex Kanzlersprecherin Heidi Glück, Dr. Augustine Wöss ORF 3sat, PR-Profi Birgit Kleinlercher, u.v.m
Nachstehend noch eine Mailkorrespondenz zwischen Bigi Handlos und Georg Taitl vom Österreichischem Journalist. Das Fachmagazin für JournalistInnen hat dieses Jahr mit einer Ausnahme keine Journalistin prämiert!
Wieder einmal begegnete uns just im Standard eine Berichterstattung, die wir einfach nicht hinnehmen wollen. Nachstehend unsere Reaktion an Kollegen Frey.
Lg
Karin Strobl
Der Vorstand des "Frauennetzwerk Medien" hat Ihren Kommentar vom Standard, 7./8. 12. 2010, mit Befremdung aufgenommen und ist in der Tat schockiert, in welches tradierte Rollenbild Sie junge, wissbegierige Mädchen stellen. Anbei erlauben wir uns daher, Ihnen unseren LeserInnenbrief an den Standard zur Kenntnis zu bringen.
Beim KarriereTalk im November 2010,war Frau Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstand Raiffeisenlandesbank OÖ zu Gast. Keplinger-Mitterlehner ist einer der Top Frauen am österreichischen Bankensektor.
Fünf Männer und eine Frau lenken die Geschicke der RLB OÖ. Die Frau ist Michaela Keplinger-Mitterlehner. Die gebürtige Oberösterreicherin ist seit 2007 Mitglied des Vorstands.
Eine Grundsäule der Demokratie wird untergraben: Das bisher unumstrittene Recht auf freie Meinungsäußerung und das damit untrennbar verbundene Redaktionsgeheimnis sind bedroht. Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp verurteilt die jüngsten Versuche, die Meinungsfreiheit zu untergraben und fordert die Änderung des Mediengesetzes, um das Redaktionsgeheimnis verfassungsrechtlich zu schützen.
Mit einem großen Sommerfest auf der Dachterrasse der Urania feierte das Frauennetz-werk Medien am Mittwoch, 30. Juni, sein zehnjähriges Bestehen. Rund 150
WegbegleiterInnen und prominente Gratulanten und Gratulantinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien blickten mit den Gastgeberinnen auf zehn Jahre Networking, Informationsaustausch und Lobbying für Frauen aus Medienberufen zurück.
Frauenministerin Heinisch-Hosek gratuliert zum 10-jährigen Bestehen des "Frauennetzwerk Medien"
"Frauen stoßen schnell an eine Decke aus Beton, wenn sie die Karriereleiter erklimmen wollen. Das ist in der Medienbranche so wie leider in den meisten anderen Branchen auch.
Der Marathon hin zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist noch lange nicht beendet", betonte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Jubiläumsveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des "Frauennetzwerk Medien", einem unabhängigen Verein zur Interessensvertretung von Frauen in der Medienbranche, bei der unter anderem auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Verkehrsministerin Doris Bures und Medienstaatssekretär Josef Ostermayer teilnahmen.
Der Standard, 21. Juni 2010: Das Frauennetz-werk Medien tritt seit zehn Jahren gegen Diskrimi-nierung von Journalistinnen an - Sprecherin Karin Strobl kommt es manchmal trotzdem vor, als hätte es Johanna Dohnal nie gegeben.
Wien - Neulich beim Chefredakteur: Eine Gehaltserhöhung für die verdienstvolle Mitarbeiterin ist zwar fix zugesagt, jetzt aber doch nicht drin. "Ihr Kollege verdient so viel. Ich kann ihm nichts wegnehmen." Schlechter Witz? Gelebte Realität in einer der größten Tageszeitungen Österreichs. "Beispiellose Feigheit" , sagt Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien. Mit ihrem Verein kämpft sie gegen Diskriminierung in Medienbetrieben - heuer bereits im zehnten Jahr.
"Auszeichnung für herabwürdigende Äußerungen und Ignoranz gegenüber Frauen und ihren Leistungen - an Journalistenkollegen"
Das neue "Handtaschl" ist da: Bereits zum sechsten Mal prämiert das Frauennetzwerk Medien "jenseitige" Äußerungen über Frauen in der öffentlichen Diskussion oder medialen Berichterstattung mit der Trophäe in knallrosa. Bewertet werden "offensichtlicher Sexismus ebenso wie herabwürdigende Äußerungen, klischeehafte Darstellungen oder völlige Ignoranz gegenüber Frauen und ihren Leistungen", so die Vorsitzende des unabhängigen Vereins der Medienfrauen, Karin Strobl.
"Diese Auszeichnung gleichermaßen ehrlich verdient" hätten sich für das Jahr 2009 Dietmar Mascher und Christian Ortner, so Strobl: "Journalisten, die eine schlechtere Bezahlung von Frauen gegenüber Männern mit geringerer Leistungsbereitschaft rechtfertigen (Mascher) oder im Fall einer Einkommensgerechtigkeit gar ,`logisch zwingend` (Ortner) einen Staatsbankrott an die Wand malen".
Der letzte KarriereTalk vor der Sommerpause war der Frauenpolitik gewidmet.
Rede und Antwort über Karriere, Frauenquoten und vieles mehr stand Frau BM Gabriele Heinisch-Hosek. Für die gelungene Moderation sorgte Brigitte Handlos.
Im Dezember 2008 Jahres fand der letzte Karriere Talk des vergangenen Jahres statt. Zu Gast war Nationalrats-präsidentin Mag. Barbara Prammer, die über ihe Karriere sowie die viel diskutierte Quotenregelung für Österreichs Vorstandsetagen talkte. Moderation: Mag. Brigitte Handlos, ORF.
Der letzte KarriereTalk fand am 17. September 2008 im noblen Dachgeschoss der Raiffeisenlandesbank statt.
Im "Talk" des Frauennetz- werkes Medien war Richterin Claudia Bandion-Ortner, die spannende Einblicke in ihre Karriere gab.
Für die gelungene Moderation sorgte Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerkes Medien.
Foto: (links) Claudia Bandion-Ortner (rechts) Karin Strobl
Sehr kontroversiell wurde am 16. Jänner 2008 zum Thema "Klischeefalle Islam" Musliminnen in der medialen Berichterstattung im Republikanischen Club diskutiert.
Sagt ein Bild tatsächlich mehr alstausend Worte?
Musliminnen werden in der öffentlichen Berichterstattung größtenteils mit Kopftuch dargestellt.
Als Symbol der Unterdrückung? Des Fremd- und Andersseins?