Mentoring

Nach der überaus spannenden Runde während der Hochphase der Pandemie startet das Mentoring-Programm des Frauennetzwerk Medien im September in eine neue Runde! Wieder ist zu unserer Freude das Kuratorium für Journalistenausbildung mit dabei, kurz KfJ! Gemeinsam mit der Trainerin und Psychologin Kerstin Witt-Löw, finden wir, Münire Inam und Martina Madner, wieder für Mentees aus dem Netzwerk passende Mentorinnen. Wir planen die nächste Runde bis zum Juni 2022!

Wie werde ich Mentee? Wie werde ich Mentorin? Die Bewerbungsphase für 2021/22 läuft bis 23. August! Grundsätzliche Voraussetzung, um Mentee zu werden, ist es, Mitglied im Frauennetzwerk Medien zu sein. Damit wir für jede Mentee die für sie optimale Mentorin finden, haben wir ein paar Fragen an Interessierte und bitten um ein kurzes Motivationsschreiben zur Frage: Warum kann dich eine Mentorin bei deiner aktuellen, beruflichen Herausforderung am besten unterstützen? Die Fragen an Mentees und Platz für das Motivationsschreiben sind hier in diesem Formular für die Bewerbung zur Mentee zu finden! Du warst noch nie Mentorin? Unsere Fragen an neue Mentorinnen gibt es hier im Dokument Profil der Mentorin. Falls du schon erfahrene Mentorin bist, reicht natürlich ein kurzes Mail, dass du wieder Interesse hast. Alle Mails bitte an office (at) frauennetzwerk.at senden!

Was folgt im Laufe des Mentoring-Programm? Eine Einführungsveranstaltung zum Kennenlernen von Mentees und Mentorinnen mit Psychologin und Trainerin Kerstin Witt-Löw am Do, den 23. September 2021, die Teilnehmerinnen der Runde erhalten dazu eine Einladung. Die Teilnahme an dieser ersten Veranstaltung ist deshalb für beide Seiten sinnvoll, für die Mentee verpflichtend. Mentee und Mentorin vereinbaren eigenständig ihre Duo-Treffen – empfohlen wird ein eineinhalbstündiges Treffen pro Monat. Die Initiative sollte hierbei von der Mentee ausgehen. Dazu gibt es begleitende Seminare zu beruflich Nützlichem im Laufe des Jahres, jedenfalls wieder das Speeddating mit Mentorinnen und Mentees.

Was können sich Mentee und Mentorin erwarten? Und was nicht? Die Mentorin managt die Herausforderungen nicht anstelle der Mentee, sie bietet oder sucht ihr auch keine Arbeit in oder mit den Medien. Außerdem stellt die Mentorin ihre Erfahrungen unbezahlt, also ehrenamtlich, zur Verfügung. Wir erwarten uns von den Mentees also eine zuverlässige Vorbereitung der Mentoring-Termine, weil sie damit ihre Wertschätzung der Mentorin gegenüber beweisen. Es geht also um einen Austausch, das Kennenlernen neuer Sichtweisen und Feedback wie Unterstützung im Berufsleben von Journalistinnen und Medienfrauen.

Warum wir das machen? Die Herausforderungen im Laufe eines Berufslebens in und mit den Medien sind größer geworden: „Frauen müssen bei der Suche nach Lösungswegen nicht immer wieder als Pionierin beginnen. Beim Mentoring profitieren Journalistinnen und PR-Frauen von den Erfahrungen der Kolleginnen, die sich ähnlichen Herausforderungen bereits gestellt haben“, sagt Münire Inam. Der Austausch stärkt beide Seiten, sowohl die Mentee als auch die Mentorin – gemeinsam lassen sich schwierige Herausforderungen bekanntlich leichter bewältigen. „Das ist Netzwerken und Frauensolidarität im besten Sinne. Machen wir uns die Räuberinnenleiter, unterstützen wir uns gegenseitig“, sagt Martina Madner. „Sowohl beim Aufstieg in Führungspositionen als auch beim Einstieg in den Beruf kann Mentoring die optimale Ergänzung zu einer guten Ausbildung für die Medienwelt sein“, sagt Barbara Dürnberger, die sich beim KfJ um das Mentoring-Programm bemüht.

Weitere Fragen? Ansprechpartnerinnen für das Mentoring-Programm im Frauennetzwerk Medien sind Münire Inam und Martina Madner. Wir sind unter martina.madner (at) chello.at UND munireinam (at) gmail.com für euch erreichbar. Eure Münire Inam und Martina Madner

Das Mentoring-Programm 2020 wird unterstützt vom