Verleihung der Journalistinnen-Preise 2018

Unter dem Motto „Frauen vor den Vorhang“ haben wir am 10. Jänner 2018 im Wiener Rathaus zum siebenten Mal den Wiener Journalistinnenpreis verliehen, der unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger steht. Mit dem Preis, der die Leistungen von Journalistinnen in den Redaktionen besonders sichtbar machen möchte, wurde heuer die Journalistin Solmaz Khorsand ausgezeichnet. Der mittlerweile zum zweiten Mal vergebene Jungjournalistinnenpreis, den das Frauennetzwerk Medien in Kooperation mit dem Privatsender „PULS 4“ verleiht, ging an die „Kurier“-Journalistin Elisabeth Mittendorfer.

Hier die Fotos von der Verleihung (c) Katharina Schiffl.

Solmaz Khorsand war bis zum Ende 2017 Redakteurin bei der „Wiener Zeitung“ und wechselte mit Jahresbeginn zur „Republik“ – ein Journalismusprojekt in der Schweiz. Sie war außerdem für „Datum“ und derstandard.at tätig sowie Mitarbeiterin der Österreichseiten der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“. „Khorsand zeigt eine klare Haltung: an den Menschenrechten orientiert, feministisch und für Chancengleichheit – egal ob zwischen Männern und Frauen oder zwischen Mehrheitsbevölkerung und Minderheiten. Ihre Visitenkarte sind ihre Geschichten, sie selbst bleibt im Hintergrund“, begründete das Frauennetzwerk Medien die Wahl. Khorsand war außerdem die erste Frau, die in der 314-jährigen Geschichte der „Wiener Zeitung“ einen Leitartikel verfasst hat.
Der Jungjournalistinnenpreis ging heuer an die „Kurier“-Journalistin Elisabeth Mittendorfer. Die 29-Jährige ist seit Februar 2016 bei kurier.at und war zuvor Portal-managerin bei miss.at sowie Chronik-Redakteurin beim STANDARD/derStandard.at. „Feministische Aufklärungsarbeit wie jene von Elisabeth Mittendorfer, präzise formuliert, gut recherchiert und mit dem richtigen Gespür für Online, ist dringend notwendig. Und Lifestyle und Feminismus schließen einander nicht aus“, hieß es in der Jury-Begründung.
Das Preisgeld von 5000 Euro für den Wiener Journalistinnenpreis stiftete die Wien Holding, die Statuette, die von der Künstlerin Dejana Kabilo designt wurde, sponserte die Wirtschaftsagentur Wien. Das Preisgeld von 1.000 Euro für den Jungjournalistinnen-Preis stiftete der Privatsender PULS 4.

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