Wiener Frauenpreis für Astrid Zimmermann

Wir freuen uns sehr mit unserer Gründerin Astrid Zimmermann: Sie wurde gestern mit dem 16. Wiener Frauenpreis ausgezeichnet. Astrid, wir sind stolz auf dich!

Stadträtin Sandra Frauenberger begründete die Entscheidung damit, dass sich Astrid in außergewöhnlichem Ausmaß für die Gleichberechtigung von Frauen in der Medienbranche einsetzt. Die Jury würdigte Astrids Leistungen für Frauenförderung sowohl im beruflichen als auch im ehrenamtlichen Bereich: Sie setzte sich schon in den 1970er-Jahren für Frauenrechte ein. Während ihrer journalistischen Tätigkeiten zwischen Wien, Salzburg und Oberösterreich unterstützte sie viele, viele Frauen und beförderte die Karrieren zahlreicher Journalistinnen.

Als Betriebsrätin setzte Astrid sich für gleiche Bezahlung von Kolleginnen und gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ein. Von 1998 bis 2002 war sie Vorsitzende der Journalistengewerkschaft. 1999 gründete sie gemeinsam mit anderen Journalistinnen das Frauennetzwerk Medien. Bis 2015 war sie unermüdlicher Motor unseres Netzwerks, mit vielfältiger inhaltlicher und organisatorischer Arbeit – und bis heute stets mit klugem Input. Astrid, dafür danken wir dir ganz besonders!

2005 gründete sie das Medienhaus Wien mit und erforschte unter anderem die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Medienbereich. In der Aus- und Weiterbildung für JournalistInnen, in der politischen Erwachsenenbildung, im Presseclub Concordia, den sie seit 2010 als Generalsekretärin leitet, als Aufsichtsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied der Wiener Zeitung, im Trägerverein des Österreichischen Presserats und als Mitglied zahlreicher Jurys namhafter Medienpreise setzte und setzt Astrid sich stets für Frauen ein.

Mit dem Frauenpreis ausgezeichnet wurde auch Katharina Mader, Wissenschaftlerin im Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien (Kategorie „Feministische Ökonomie“). Sie ist übrigens auch auf unserer Liste „Mehr als 20 Ökonominnen„.

Weiterführende Informationen: die Aussendung der Stadt Wien.
Foto: Alexandra Kromus / PID

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